Creavis_Project_Houses

Abgeschlossene Projekthäuser


Die Creavis hat seit dem Jahr 2000 insgesamt elf Projekthäuser gestartet. Die Projekthäuser haben sich mit zahlreichen Themen und Fragen beschäftigt und der Forschung von Evonik viele Impulse gegeben.


2000 fiel der Startschuss für das erste Projekthaus, das sich mit Materialien und Herstellungsverfahren beschäftigte, die aufgrund spezieller Eigenschaften neue Anwendungen in attraktiven Märkten der kosmetischen, elektronischen, optischen sowie der Lack- und Pharmaindustrie eröffnen. Das Projekthaus, unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, wurde zunächst weitergeführt als internes Start-up Advanced Nanomaterials und später dem New-Business-Development von Aerosil & Silanes angegliedert. 
Im Projekthaus Biotechnologie bündelte der Konzern im Jahr 2001 seine Biokatalyse-Aktivitäten. Elf der damals 23 Geschäftsbereiche engagierten sich im Projekthaus. Von Mikroorganismen erzeugte Enzyme – eingesetzt als Biokatalysatoren – sollten den Weg zu neuen Verfahren und Produkten öffnen. Die Arbeit des Projekthauses wurde weitergeführt im Service Center Biokatalyse sowie im Projekthaus ProFerm. 
Technologien bereitzustellen, um innerhalb von drei bis fünf Jahren ein katalytisches Verfahren von Grund auf neu zu entwickeln, war das ehrgeizige Ziel des 2001 gestarteten Projekthauses Katalyse. Die Ergebnisse wurden vor allem in den Bereichen Exclusive Synthesis und C4-Chemie weitergeführt sowie im Start-up Degussa Homogenous Catalysts, das die neuen Katalysatorsysteme vermarktete. 
Bündelung der Kompetenzen in Nano- und Polymertechnologie, um Werkstoffe mit innovativen Produkteigenschaften auszustatten: Mit diesem Auftrag startete Ende 2003 das Projekthaus Functional Polymers. Für das Wachstumsfeld der Lasertechnik, die zum Beispiel für die Beschriftung, Strukturierung oder das Schweißen von Kunststoffen genutzt wird, wurde bei High Performance Polymers ein eigenes Laser-Applikationszentrum zur Bearbeitung aktueller Kundenfragen gegründet. 
Das Projekthaus ProFerm baute Anfang 2004 auf dem Know-how des Projekthauses Biotechnologie auf. Ziel: Man wollte ganze Stoffwechselwege der Mikroorganismen nutzen, um mit neuen fermentativen Verfahren innovative Produkte zu gewinnen. Das Projekthaus wurde anschließend in das Science-to-Business-Center Bio in Marl integriert. 
Die Erforschung neuer Prozessstrategien und Reaktionskonzepte stand im Zentrum des Projekthauses Process Intensification, das Anfang 2005 seine Arbeit aufnahm. Ziel war es, Produktionsanlagen für Spezialchemikalien flexibler zu machen und die Entwicklung neuer Produkte zu ermöglichen. 
Anfang 2007 startete das Projekthaus Functional Films & Surfaces, das thematisch an das vierte Projekthaus Functional Polymers anknüpfte. Es beschäftigte sich mit der Entwicklung von funktionalen Kunststoffoberflächen, Folien und Halbzeugen mit neuen oder verbesserten Eigenschaften. 
Das Projekthaus Systemintegration startete Anfang 2009.Ziel war es, das jeweilige Produkt zusammen mit der benötigten Prozess- und Verarbeitungstechnik so zu entwickeln und aufeinander abzustimmen, dass der Kunde das System einfach und problemlos in seinen laufenden Produktionsprozess einbinden kann. 
Am 1. April 2011 startete das Projekthaus "Lights & Electronics" in Taiwan. Es war das erste Projekthaus außerhalb Deutschlands und beschäftigte sich mit neuen Produkten und Technologien für die Fotovoltaik- Display-, LED- und Beleuchtungsindustrie. 
Am 1. April 2013 nahm das Projekthaus Composites seine Arbeit auf. In dem Projekthaus Composites (Verbundwerkstoffe) wurden neue Materialien und Systemlösungen für den Leichtbausektor entwickelt. Adressiert wurden unter anderem Anwendungen in der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie im Bereich der regenerativen Energien. Weitere Informationen zu dem Projekthaus Composites finden Sie hier.
In dem neuen Projekthaus Medical Devices sollen neue Systemlösungen für die Medizintechnik entwickelt und die Biomaterial- und Polymerkompetenzen von Evonik erweitert werden. Adressiert werden vor allem Anwendungen in der Implantologie.